Allergologie — Mittel und Wege

Allergien haben sich in den letzten Jahrzehnten zu einer echten Volkskrankheit entwickelt.

Man schätzt, dass in industrialisierten Ländern mehr als ein Viertel der Bevölkerung an allergischen Erkrankungen leidet. Sie gehören zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt, Tendenz steigend.
Fehlgesteuerte Reaktionen des Immunsystems auf Umwelteinflüsse rufen zunehmend allergische Reaktionen auch auf harmlose Stoffe wie Pollen hervor. Es kommt zu Niesreiz, Nasenatmungsbehinderung, Augensymptomen und Abgeschlagenheit.

Am häufigsten ist die Allergie der oberen Atemwege, gefolgt von der Neurodermitis, dem allergischen Asthma, der Nahrungsmittel –und Kontaktallergie.
Die Symptome setzen zum Teil schon im Säuglingsalter ein, zum Teil wird die Neigung vererbt. Dennoch muss der Verlauf der Erkrankung nicht schicksalhaft sein, denn durch Umweltgestaltung, Ernährung und Lebensart sowie eine gezielte antiallergische Therapie kann ein Fortschreiten verhindert werden. Auch im höheren Lebensalter können durchaus Allergien neu auftreten.

Wichtig ist die frühzeitige exakte Diagnosestellung und entsprechend zielgerichtete Therapie.