Kinderkrankheiten in der HNO

Hörstörungen und Infekte der oberen Atemwege sind gerade bei Kindern bis zum zehnten Lebensjahr oft ein großes Problem.

Unser besonderes Augenmerk liegt in der Behandlung unserer kleinen Patienten. Akute Infekte wie Mittelohrentzündungen, Nasennebenhöhlen-Entzündungen und Halsentzündungen sollten zügig fachkundig abgeklärt und behandelt werden. Häufig stecken hinter sich wiederholenden Infekten, permanenter Nasenatmungsbehinderung und ständigen Mittelohrentzündungen mit nachfolgender Schwerhörigkeit vergrößerte Rachenmandeln (Adenoide), im Volksmund auch „Polypen“ genannt.

Durch die verminderte Belüftung der Mittelohren und der Nasennebenhöhlen kommt es zu Sekretstau und Entzündungen. Eine anhaltende Schwerhörigkeit nach Infekten oder ständige Mundatmung und nächtliches Schnarchen sollte in jedem Fall HNO-ärztlich abgeklärt werden. Auch Verstopfungen der Gehörgänge (Ohrschmalzpfropfen) können das Gehör beeinträchtigen und sollten vorsichtig unter mikroskopischer Sicht entfernt werden. Angeborene und erworbene Schwerhörigkeiten können über spezielle diagnostische Verfahren, die bereits ab dem 1. Lebenstag möglich sind nachgewiesen werden.

Allergische Erkrankungen bei Kindern nehmen jährlich zu, auch in Familien, in denen bislang keine Allergien aufgetreten sind. Sie sollten ebenfalls frühzeitig diagnostiziert und behandelt werden, um ein Fortschreiten der Erkrankung mit einem sogenannten „Etagenwechsel“ in die unteren Atemwege (Asthma bronchiale) zu verhindern.