Schnarchen und Schlafstörungen

In zunehmendem Maße rücken Schlafstörungen als Ursache für Hypertonie und Herzrhythmusstörungen in den Vordergrund.

Nächtliches Schnarchen ist akustisch sehr störend und führt gelegentlich sogar zu handfesten Ehekrisen. In der Regel sind Engstellen der oberen Atemwege dafür verantwortlich. Eine Untersuchung beim HNO-Arzt klärt die genaue Ursache. Meist lässt sich das lästige Schnarchen erfolgreich durch eine konservative oder auch operative Behandlung beseitigen.

Gefährlicher sind jedoch nächtliche Atempausen (Apnoen), die oft kombiniert mit der Schnarchsymptomatik auftreten. Das Risiko, an Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzrhythmusstörungen oder Herzinfarkt zu erkranken, steigt signifikant je nach Schwere der Störung. Auch ein Diabetes kann im Verlauf negativ beeinflusst werden. Davon abgesehen verursacht die resultierende Tagesmüdigkeit oft einen relevanten Leistungsknick für die Betroffenen. Der gefährliche Sekundenschlaf am Steuer eines Fahrzeuges kann den Fahrer ebenso wie andere Verkehrsteilnehmer gefährden.

Mithilfe von ambulanten, vom Patienten zu Hause durchzuführenden Früherkennungsuntersuchungen lässt sich die Diagnose stellen.
So kann rechtzeitig die richtige Therapie eingeleitet werden.